Leo´s Lauftagebuch

Dienstag, den 26.03.2013

Endlich Urlaub!, ab an den Weißenstädter See zum Tempolauf. Welch glorreiche Idee ins Fichtelgebirge zu fahren! Bin ich etwa in Sibirien gelandet?, dagegen ist bei uns ja der reinste Frühling, obwohl auch noch nichts blüht. Als mir der eisige Wind ins Gesicht und durch die Tights peitscht, gefühlte -10°C, wäre ich am liebsten wieder ins Auto gestiegen und ab und davon, aber kneifen gilt nicht!, also einfach drauf los laufen, die elende Kälte, die durch alle Ritzen kriecht ignorieren.

Meine Beine fühlen sich alles andere als berweglich und geschmeidig an. Wie soll ich das Ganze auch noch in schnell hinkriegen????, die Uhr zeigt eine Pace von über 7 an und es ist nur noch ein knapper km zum Einlaufen vorgesehen. Also einen kleinen Steigerungslauf zum warmwerden einschieben, Tempo etwas anziehen, stakse dahin wie eine Puppe. Nach einem weiteren Steigerungslauf sind die 2km auch schon um, also einfach los jetzt, egal wie sich das anfühlt. Langsam wird es wärmer, obwohl der Wind phasenweise immer noch ins Gesicht peitscht, aber ich hab ja mein Tuch ins Gesicht gezogen, beim Tempolauf mit der verstärkten Atmung (beschönigend ausgedrückt, gleiche eher einer sabbernder Dogge, eh egal, wegen der paar  Spaziergänger lohnt es sich nicht einen Kopf zu machen). Schon bald merke ich, dass ich das Tempo keine 5km durchhalte, also beschließe ich den Tempolauf auf 3km zu verkürzen. Es gelingt mir die Pace bis zum Ende noch auf 4:57 zu halten. In der Langsam-Phase erhole ich mich schnell. Nach einem weiteren km geht das gleiche also wieder von vorn los, diesmal merke ich aber recht schnell, dass ich es nicht schaffen werde die Pace unter 5 zu halten, egal, Hauptsache du ziehst das jetzt durch! 5:05 ist das Resultal des zweiten 3km-Tempolaufs.

Nach dem Tempolauf fällt mir erneut auf, wie schnell und gut ich mich erhole, ich glaube meine Ausdauer hat sich im Vergleich zum letzten Jahr deutlich verbessert. Da ich während der Tempoläufe das Gefühl hatte 1km vergeht rasend schnell, entscheide ich mich spontan, noch zwei schnelle 1km-Einheiten dranzuhängen. 4:42 und 4:50 sind die Ergebnisse, deutlich schlechter als im Herbst, aber wenn ich noch ein bisschen daran arbeite, meine eingerosteten Beine auf Vordermann zu bringen..... Nach vollendeten 15.5km steige ich zufrieden ins Auto.

Morgen bleib ich aber daheim! Wenigstens der Goldberg mit seiner Asphaltauffahrt dürfte frei sein und der Oschenberg. Morgen stehen 20km auf dem Programm, 20km und unbedingt BERG, BERG und nochmals BERG, aber heute erst mal ab ins Bad und auftauen!


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